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Seite 1 - insgesamt 360 News, auf 36 Seiten
| PR-Rat will Regeln gegen Schleichwerbung im Internet |
| Wie groß die Menge bezahlter, aber verdeckter Produkt-PR in Internetforen und Blogs ist, kann niemand abschätzen. Tatsache ist, dass es sie gibt. Um die Schleichwerbepraxis im Internet einzudämmen, hat der Deutsche Rat für PR seinen Mitgliedern nun einen Entwurf für Transparenzregeln vorgelegt, Üer den sie auf der Mitgliederversammlung des DRPR am 26. Februar 2010 abstimmen sollen.
Die Grundregel der Offline-PR, den Absender der Maßahme offenzulegen, soll auch fü das Internet gelten. Konkret hieße das, dass Blogger in Zukunft offenlegen müsen, wenn sie gegen Geld positive Produktbesprechungen in Blogs und Foren veröffentlichen. Aufrufe zum verdeckten Auftreten im Internet, etwa von Verbänden oder anderen Interessensgruppen an ihre Mitglieder oder Agenturen an ihre Kunden, sollen ebenfalls geähtet werden. Im Auftrag eines Kunden anonyme Leserbriefe oder Postungs zu veröffentlichen, soll ebenfalls bei Entdecken öffentlich gerügt werden können. http://www.drpr-online.de/statische/itemshowone.php4?id=1 |
| 21.1.2010 |
| Bundeskartellamt leitet Verfahren gegen Google ein |
| Dem Suchkonzern droht ein Bußgeld in Millionenhöhe. Hintergrund ist eine Beschwerde des Rivalen Microsoft und die Nichtverlängerung eines Werbevertrages mit dem Internetportal Ciao.
Das Bundeskartellamt hat ein Verfahren gegen Google eingeleitet, an dessen Ende ein millionenschweres Bußgeld stehen könnte. Das bestätigte die Bonner Behörde der WirtschaftsWoche.
Hintergrund ist eine Beschwerde von Microsoft gegen den Suchkonzern beim Kartellamt, die einen Vertrag des Shopping-Portals Ciao mit Google betrifft. Die Microsoft-Tochter wirft dem Suchmaschinen-Spezialisten vor, laufende Verhandlungen über die Fortsetzung eines bestehenden Werbevertrags deshalb abgebrochen zu haben, weil Ciao sich an die Kartellbehörde gewandt habe.
Nach der vorläufigen Einschätzung des Bundeskartellamtes könnte hierin ein Verstoß gegen das Kartellgesetz liegen. Danach ist es verboten, einem anderen wirtschaftlichen Nachteil zuzufügen, weil dieser ein Einschreiten der Kartellbehörde beantragt oder angeregt hat (§ 21 Abs.
4 GWB).
Laut Experten könnte aber
durchaus ein Bußgeld in Höhe von einigen Millionen Euro fällig werden.Der Bußgeldrahmen, liegt bei bis zu 10 Prozent des von Google erwirtschafteten weltweiten Umsatzes.
Ciao hatte beim Kartellamt nach bisherigen Informationen Teile des Vertrags mit Google über das Online-Werbesystem AdSense auf den Websites von Drittanbietern moniert. Ciao war erst nach Abschluss des Vertrags vom Google-Konkurrenten Microsoft übernommen worden.
"Wir haben weder die Geschäftsbeziehung noch die Vertragsgespräche mit der Microsoft-Tochter Ciao abgebrochen.
Das derzeitige Vertragsverhältnis, dessen Verpflichtungen wir natürlich einhalten, läuft nach 12 Monaten Vertragsdauer fristgemäß Ende Januar aus. Wir haben Ciao daher die Verlängerung der Geschäftsbeziehung auf Basis eines so genannten Online-Vertrages angeboten.
Ein solcher Vertrag ist heute die übliche Vertragsart mit der Mehrzahl der Google AdSense Partner.
Ciao kann einen solchen Online-Vertrag ohne Einhaltung jeglicher Kündigungsfristen beenden und erhält somit eine höhere Flexibilität, um - wie sie es uns angekündigt haben - zu jeder Zeit auf das Microsoft Werbemodell umsteigen zu können."
Dem Bundeskartellamt liegen weiterhin Beschwerden der deutschen
Zeitungs- und Zeitschriftenverleger vor, in denen Google Missbrauch seiner Marktmacht vorgeworfen wird. |
| 20.1.2010 |
| Newsportale haben Besucherzahlen verdoppelt |
| Wie der Branchenverband Bitkom auf der Grundlage der IVW-Zahlen mitteilt, habe sich die Zahl der Online-Leser auf den Top20-Nachrichtenseiten im Internet seit 2005 verdoppelt. "2009 gab es den höchsten Zuwachs von Besuchern auf Online-Nachrichtenseiten seit Beginn unserer Analysen im Jahr 2005", sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. 6,5 Milliarden Besucher lasen 2009 die Nachrichtenseiten im Internet. Das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 33,7 Prozent. Das erfolgreichste Nachrichtenportal Deutschlands ist Spiegel Online. 2009 verzeichnete der Marktführer insgesamt rund 1,3 Milliarden Visits ein Plus von 21,8 Prozent. Das entspricht einem Top20-Marktanteil von 20,3 Prozent. Dicht dahinter an zweiter Stelle folgt Bild.de mit über 1,1 Milliarden Visits und 18,3 Prozent Marktanteil. Das Springer-Medium konnte seine Position ausbauen und erhöhte die Zahl seiner Visits um 58,4 Prozent.
Den größten Zuwachs aller Top20-Nachrichtenseiten verzeichnete Computerbild.de mit 71,7 Prozent auf 184 Millionen Visits. |
| 19.1.2010 |
| EuGH kippt Kopplungsverbot |
| Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat entschieden, dass das seit Jahrzehnten im deutschen Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verankerte Kopplungsverbot von Warenkauf und Gewinnspiel nicht mit dem EU-Recht vereinbar ist. Die Wettbewerbszentrale führte ein Verfahren gegen die Marke Plus, die mittlerweile zur Edeka-Gruppe gehört.
Der Discounter hatte 2004 die Aktion „Ihre Millionenchance“ mit dem Hinweis beworben „Einkaufen, Punkte sammeln, gratis Lotto spielen“. Die Kunden konnten durch die von Plus ausgegebenen Bonuspunkte beim Erwerb von Waren an den Ziehungen des deutschen Lottoblocks kostenlos teilnehmen. Laut der Wettbewerbszentrale verstieß dies gegen das Kopplungsverbot, zu finden im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), Paragraph 4, Absatz 6. Der Streit ist vor dem Europäischen Gerichtshof gelandet, da es hier um einen Widerspruch zwischen deutschem Recht und der europäischen Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken (UGP) geht. |
| 15.1.2010 |
| Gruner + Jahr stockt Onlineredaktion auf - 17 neue Mitarbeiter |
| Verlagschefin Julia Jäckel spricht von der "größten Investition in der Geschichte der Brigitte". Die Online-Redaktion des Titels wurde bereits um 17 Mitarbeiter verstärkt. Ab März sollen erste neue Tools ans Netz gehen. Dazu gehört ein interaktivier "Kleiderschrank", in dem Nutzerinnen von der Redaktion ausgewählte Kleidungstücke online zusammenstellen köönnen. Die guten Stücke können online bestellt werden. Ähnlich funktioniert die "Schuhampel". Hier dürfen Brigitte-Surferinnen per Mausklick Kombinationen von Schuhen und Outfit durchspielen - und sich in wahrsten Sinne des Wortes grünes Licht der Brigitte-Expertinnen für die präferierte Kleider-Kombi geben lassen. Hinzu kommen Bewegtbild-Beiträge wie eine "Schminkschule" und eine "Hairstyling-Schule". Beide Film-Formate sollen als DVD-Beilage auch den Weg ins gedruckte Heft finden. |
| 30.1.2008 |
| Das Internet als Entscheider-Medium: Information ist Chefsache |
| Um sein Unternehmen richtig zu koordinieren und organisieren, müssen die Führungskräfte immer über den neuesten Stand der Dinge informiert sein. Durchschnittlich 18 Stunden pro Woche verbringt ein deutscher Manager in einer Führungsposition mit der Beschaffung und Recherche von Daten und Fakten. Dabei zieht er zu 22 Prozent, also zu rund vier Stunden, das Internet als Hilfsmedium zu Rate, wie die Roland Berger Strategy Consultants herausfand. Bemerkenswert erwies sich dabei der Stellenwandel der Onlinerecherche. Die befragten Führungskräfte gaben zum ersten Mal das Internet als Einstiegsmedium zur Informationssuche an. Sowohl die Breite an Möglichkeiten, als auch die schnell erreichte Tiefe der Information vereinfachen den gesuchten Vergleich mit Peergroups, liefern ältere Daten und weisen eine optimale Archivierung vor.
Den befragten Führungskräften zufolge dient das Internet auch als schneller "Quercheck", um Nachrichten rasch aus verschiedenen Quellen zu beziehen. Im Gegensatz zu den unternehmensinternen Informationen, die in der Regel erst mehrere Instanzen durchlaufen bis sie die Führungsetage erreichen, kann die Online-Recherche rasch und ohne Umstände erfolgen. Der Wandel des Internet zu dem Entscheidermedium wird für Elite-Werbende Konsequenzen mit sich ziehen. Die Entscheider der deutschen Unternehmen surfen sowohl auf Nachrichtenportalen und spezialisierten Informationsdienstleistern, als auch bei Forschungsinstituten und allgemeinen Blogs. |
| 29.1.2008 |
| ZDF ist offen für Online-Kooperationen mit Verlegern |
| Im Zwist mit den Verlegern um die Internet-Angebote der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender kehrt nach Ansicht von ZDF-Intendant Markus Schächter Ruhe ein - mehr noch: Aus Streit wurden Kooperationsgespräche. "Aus der Spitze des Konflikts sind an der einen oder anderen Stelle sehr vernünftige Kooperationsgespräche geworden", sagte Schächter. Mit einzelnen Verlagsgesellschaften werde diskutiert, wie Print und Fernsehen im Netz zusammenarbeiten können. In den nächsten Wochen würden erste Überlegungen vorgestellt. Zeitungs- und Zeitschriftenverleger hatten scharf kritisiert, dass die gebührenfinanzierten umfangreichen Online-Auftritte von ARD und ZDF über den eigentlichen Auftrag der Anstalten hinausgingen. Bleibt zu hoffen, das die Kooperationen die herausragende Qualität des Senders sowohl in Auswahl der Themen, als auch in der Informationsbreit und -tiefe erhalten bleibt. |
| 29.1.2008 |
| ARD will Digitalisierung des Radios beibehalten |
| Allen KEF-Einsparungen zum Trotz: Die ARD hält an der Digitalisierung des Hörfunks fest. Allerdings wird der bisherige Digital-Standard DAB möglicherweise auf den Prüfstand gestellt. Eine baldige Abschaltung der DAB-Ausstrahlungen sei jedoch nicht vorgesehen, sagt ARD-Sprecher Christian Bauer auf Anfrage.
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| 28.1.2008 |
| Nur 70.000 iPhones |
| Nur 70.000 iPhones hat T-Mobile seit dem Verkaufsstart vor elf Wochen unters Volk bringen können - nirgendwo auf der Welt verkauft sich das Möchtegern-Kult-Handy schlechter als in Deutschland.
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| 28.1.2008 |
| Ebay wird billiger |
| Das Internet-Auktionshaus Ebay wird billiger. Die Gebühren beim Platzieren von Artikeln sollen gesenkt und dafür die Zahlungen bei erfolgreich abgeschlossenen Geschäften erhöht werden. Genaue Zahlen sind bisher nicht bekannt.
Auch in Deutschland wird das Versteigern und Verkaufen auf Ebay.de vorraussichtlich günstiger. "Es wird auch bei uns Ãnderungen in der Gebührenstruktur geben", zitiert die "Welt" Unternehmenssprecher Alex Witt. Einzelheiten gebe das Unternehmen allerdings erst in den kommenden Wochen bekannt.
Nach einem Umsatz- und Gewinnsprung im Schlussquartal 2007 geht Ebay mit etwas verhalteneren Erwartungen ins neue Jahr. Im Zuge der geplanten Gebührensenkungen rechne der Konzern, nach eigenen Angaben, mit einem Umsatz von 8,50 bis 8,75 Milliarden Dollar. |
| 25.1.2008 |
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